MELDUNGEN DES JAHRES 2014

Informationsveranstaltung am 14.01.2015

Am Mittwoch, den 14.01.2015 um 19.00 Uhr findet im Sportheim in Lichtenau-Husen (L754 „Lichtenauer Str.“, Ecke „Am Sportplatz“) eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Projektstand „Herstellung ökologische Durchgängigkeit“ am HRB Husen-Dalheim statt. Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

Es ist vorgesehen, zunächst die Planung nochmal vorzustellen und über das Ablassen des Dauerstaus im September 2014 zu berichten. Anschließend soll ein Überblick auf den weiteren Projektablauf erfolgen.

(26.11.2014)

Altenau entwickelt sich weiter

Bachbett der Altenau im November 2014
Einlaufrechen vor den zusätzlichen Ablauflöchern

Auf der ehemaligen Seesohle hat die Altenau einen in die Sedimente eingetieften Bachlauf ausgebildet. Von der Unterwasservegetation ist kaum noch etwas zu sehen, statt dessen beginnt eine spontane Begrünung, zunächst mit Moosen und Gräsern. Durch die Konsolidierung des Bachbettes werden in erhöhtem Maß Sedimente ausgetragen. Aus diesem Grund wurden im Unterwasser des Absperrbauwerks flache, überströmte Dämme in die Altenau eingebracht, die zu einer Verminderung der Fließgeschwindigkeit führen und so zumindest Teile der Feinsedimente zurückhalten sollen.

Zur Vermeidung der Verstopfung mit Treibgut, Pflanzen etc. wurde darüber hinaus vor die Bohrlöcher des Einlaufbauwerks ein Rechen montiert.

(17.11.2014)

Weitere Entwässerung der Seesohle

Grundablass (links, mit Rechen) und Bohrungen (rechts)
Die Bohrkerne zeigen die massive Armierung der Betonwand.
Baustrasse und ehemalige Seesohle, auf der sich verstärkt eine Fließrinne ausbildet

Gestern wurden durch eine Fachfirma zwei Kernbohrungen mit je 30 cm Durchmesser rechts neben dem Grundablass vorgenommen. Die entstandenen Löcher in der Betonwandung liegen etwa 0,5 m tiefer als der Grundablass. Dadurch konnte der Wasserspiegel im Bereich des Auslaufbauwerkes um weitere 0,3 m abgesenkt werden, was eine bessere Entwässerung der ehemaligen Seesohle zur Folge hat. Parallel wurde die Unterhaltungszuwegung fertiggestellt.

(23.09.2014)

Ablassen des Sees aus der Luft

Der Zulaufbereich der Altenau am 03.09.2014 aus der Luft.

Das Ablassen des Sees war auch aus der Luft mittels Digitalfotos dokumentiert worden. Eine jetzt aus zahlreichen Einzelaufnahmen zusammengesetzte Szene von Senkrechtbildern zeigt den den Zustand am 3. Tag des Ablassens: Im Zulaufbereich der Altenau bildet sich eine Fließrinne (im Bild unten), das Wasser verschwindet dann zwischen den noch nicht zusammengesunkenen Wasserpflanzen des Seebodens (olivgrün, mittlerer Bildteil), fließt dort mehr oder weniger flächig ab, um sich gut 50 m weiter wieder als Bach zusammenzufinden.

Mittlerweile hat sich eine durchgängige Fließrinne ausgebildet.

(23.09.2014)

Zeitraffervideo dokumentiert den Ablassvorgang

Das Ablassen des Stausees in der Zeit vom 01.09. - 05.09.2014 ist von Zeitraffer-Kameras dokumentiert worden. Sehen Sie eindrucksvolle Bilder aus verschiedenen Perspektiven vom Sinken des Wasserspiegels und den Arbeiten bei der Abfischung!

Klicken Sie auf das unten stehende Bild, das Video startet nach wenigen Sekunden!

(18.09.2014)

Unterhaltungszuwegung fast fertig

Der Bau der Zuwegung geht weiter.
Nahezu vollständig schaut der Auslaufkopf aus dem Wasser.
Nur noch Restwasserflächen sind auf der ehemaligen Seesohle vorhanden.

Die Arbeiten zur Herstellung einer Zuwegung zum Auslaufkopf sind gut vorangekommen. Parallel wurde der Rechen am Ablass, der sich immer wieder durch Pflanzenmaterial zusetzte, entfernt. Er wird durch einen Grobrechen ersetzt.

Durch diese Maßnahme wurde der Wasserspiegel nochmals deutlich gesenkt, so dass jetzt auf der ehemaligen Seesohle nahezu bis zum Auslauf ein Gerinnebett der Altenau ausgebildet ist.

(17.09.2014)

Baustraße wird hergestellt

Die Baustraße ist bereits bis zur Seesohle vorangebracht.
Auf dem ehemaligen Seegrund gestaltet sich die Altenau wieder ein eigenes Bett.
Die Bachentwicklung ist aus größerer Höhe noch deutlicher zu sehen. Links die Böschung mit rückgebauter Steinsicherung.

Die Herstellung einer Zuwegung zum Auslaufbauwerk ist in vollem Gang. Dazu wird die nicht mehr benötigte Böschungssicherung des Beckens in Teilen aufgenommen und zur Errichtung einer Baustraße genutzt.

Auf der ehemaligen Seesohle bildet die Altenau derweil bereits wieder eigendynamisch den typischen geschwungenen bis mäandrierenden Bachverlauf aus.

(15.09.2014)

Grundablass wird gesichert

Durch das Ablassen des Stausees wurde der früher verschlossene Grundablass im Auslaufbauwerk zum Ablauf der Altenau. Um den Ablass vor Verklausung durch Wasserpflanzen und Totholz zu schützen, wird derzeit ein Grobrechen vorgesetzt. Zudem wird eine Zuwegung hergerichtet, über die der Ablass zu Unterhaltungszwecken erreicht werden kann. Dies ist bislang aufgrund des weichen Schlamms nicht möglich.

(12.09.2014)

Stausee ist abgelassen - Fernsehbeitrag im Internet

Der Stausee ist abgelassen (05.09.2014).
Ende einer Dienstfahrt: Schlamm, Schlamm, Schlamm!
Lebensgefährlich: Der Seegrund ist tiefgründig. Bitte unter keinen Umständen betreten!

Am Freitag, 05.09.2014, wurde der Stausee vollständig abgelassen. Fische und Krebse wurden entnommen und umgesiedelt.

Der See ist gesperrt! Bitte betreten Sie nicht die ehemalige Seesohle. Aufgrund des sehr tiefgründigen und schlammigen Bodens besteht die Gefahr des Versinkens - Lebensgefahr!

Der ursprünglich für den 04.09.2014 angekündigte Fernsehbeitrag wurde am Samstag, 06.09.2014, ab 19.30 Uhr in der Lokalzeit OWL des WDR-Fernsehens gezeigt. Er steht in der WDR-Mediathek unter Lokalzeit OWL, Sendung vom 06.09.2014, bereit (Beginn bei 7 min, 37 sec).

Abfischung geht weiter

Im Lauf des Tages war die Seefläche stark geschrumpft (04.09.2014).
Die Abfischung wurde bis zum Abend fortgesetzt (04.09.2014).

Die Abfischung wurde gestern den ganzen Tag über fortgeführt. Bei zunehmend schwierigen Bedingungen aufgrund der sehr weichen und tiefgründigen Seesohle konnten wiederum viele Fische entnommen werden.

Am heutigen Freitag wird der Wasserstand so weit wie möglich abgesenkt, so dass die Fischentnahme voraussichtlich abgeschlossen werden kann.

(05.09.2014)

Fische und Krebse werden entnommen, WDR-Fernsehen berichtet

Weite Teile der Seesohle sind bereits trockengefallen (03.09.2014).
Die Fische werden vom Boot aus entnommen, am Ufer an helfende Hände übergeben...
...und dann bis zum Weitertransport in großen Bassins zwischengehältert.

Am gestrigen Mittwoch begann die Entnahme der Fische aus dem Stausee in Husen. Unter tatkräftiger Unterstützung durch Vertreter des örtlichen Fischereivereins wurden zahlreiche Fische aus dem See abgefischt. Anschließend wurden sie in großen belüfteten Bassins bis zur Weiterverbringung in andere Gewässer zwischengehältert. Auch im See verbliebene Krebse wurden entnommen und umgesiedelt.

Im Laufe des Tages war der Wasserspiegel um rund 80 cm abgesenkt worden, um die Seefläche auf ein praktikables Maß für die Abfischung zu verkleinern. In der Altenau unterhalb ist es dabei zu keinen Beeinträchtigungen gekommen, wie mehrfach durchgeführte Kontrollmessungen unter anderem des Sauerstoffgehalts ergeben haben.

Von der Abfischung berichtet das WDR-Fernsehen heute Abend ab 19.30 Uhr in einem Beitrag der Lokalzeit OWL.

Die Absenkung des Seespiegels sowie die Abfischung werden heute fortgesetzt.

(04.09.2014)

Ablassen hat begonnen!

Wasserpflanzen bedecken die Seesohle.
Die Altenau bildet wieder ein eigenes Bett aus.

Wie geplant hat am 01.09.2014 das Ablassen des HRB Husen-Dalheim begonnen. Bislang wurde der Wasserspiegel um rund 50 cm abgesenkt. Die Stauwurzelbereiche, die besonders flach waren, sind bereits trocken gefallen. Dichte Wasserpflanzenbestände bedecken die ehemalige Seesohle. Die Altenau sucht sich wieder selbständig ihren Weg.

Am morgigen Mittwoch wird die Abfischung des Sees stattfinden.

(02.09.2014)

Algenblüte

Algenblüte im HRB Husen-Dalheim; Senkrecht-Luftbild vom 28.08.2014

Bedingt durch den hohen Nährstoffgehalt kommt es in eutrophen Gewässern regelmäßig zu Massenentwicklungen von Algen, sogenannten Algenblüten. Dieses Phänomen ist derzeit auch im südlichen Teil des HRB Husen-Dalheim zu beobachten. Nahezu die gesamte Wasserfläche ist dort von einem Algenteppich bedeckt. Besonders deutlich wird dies aus der Luft.

(29.08.2014)

Ablassen beginnt!

Am Montag, 01.09.2014, beginnt das Ablassen des Dauerstausees der Hauptsperre. Vorgesehen ist für den gesamten Ablassvorgang ein Zeitraum von 5 Tagen. Voraussichtlich am Mittwoch, 03.09.2014, wird unter großem personellen, technischen und logistischen Aufwand mit der Entnahme der im See vorhandenen Fische und Krebse begonnen.

In enger Abstimmung mit den Fischereivertretern vor Ort sollen die Fische großenteils in geeignete Ersatzgewässer umgesetzt werden (darunter ein Teich des örtlichen Fischereivereins). Ein Teil der Fische wird auch von den Mitgliedern des Vereins verwertet.

Die im See verbliebenen Krebse (Edelkrebs, Astacus astacus) werden ebenfalls entnommen und in geeignete Ersatzlebensräume umgesiedelt. In den vergangenen Wochen waren in Abstimmung mit den Fachleuten der Bezirksregierung Detmold bereits über 350 Tiere in andere Gewässer verbracht worden. Dabei handelt es sich um mehrere Stillgewässer im Bereich der Paderborner Hochfläche, aber auch in die obere Altenau war ein Teil der Population umgesetzt worden.

Weitergehende Informationen zum Thema finden Sie unter Vorbereitung.

(27.08.2014)

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